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Spaziergänger



Weidehaltung von Vieh birgt Gefahren für Wanderer

Hände weg von Jungtieren. Wer wandernd Viehweiden durchquert, soll nicht in Versuchung kommen, Torero zu spielen. Im Gegenteil: Fachleute raten, mit genügend Abstand sowie ruhig und unauffällig an den Tieren vorbeizugehen.

Kreuzen sich die Wege von Wanderern und Tieren dennoch, sollen die Tiere nicht erschreckt oder gar berührt werden. Vor allem Kälber sollen nicht gestreichelt werden. Auch vom Herumfuchteln mit einem Wanderstock wird abgeraten.

Die Weidehaltung unserer Tiere auf unseren Weiden hoch über Bern ermögliche den Tieren, ihren natürlichen Mutter- und Herdentrieb auszuleben. Die Kuh ist jederzeit bereit, ihr Kalb gegen Gefahren zu beschützen. Bei den Mutterkühen ist der Instinkt der Tiere aber grösser als bei den Milchkühen ohne Kälber oder bei Rindern. Das Gleiche gilt für den Stier, der seine Herde verteidigt und sich gegen Rivalen durchsetzt. Dieses natürliche Verhalten kann zu Konflikten mit Wanderern führen.

Bitte respektieren Sie deshalb die Tiere und spazieren Sie nicht über «ihr» Land, sondern benützen Sie die Wanderwege auf dem Gurten.